Ort Datum Tag Von Bis Veranstaltungsart
Meran 2016052424. Mai 2016 20160524Di 09:00 Uhr 10:15 Uhr Vortrag

HeimbewohnerInnen sind aufgrund ihrer Multimorbidität, Polymedikation, Funktionseinbußen mit  eingeschränkter Alltagskompetenz und mangelnder Kommunikationsfähigkeit prädisponiert, unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) zu erleiden. Etwa ein Drittel der UAW haben medizinische Konsequenzen, vor allem Krankenhauseinweisungen und zusätzliche Hausarztvisiten. Viele UAW sind auf Fehler im Medikationsprozess zurückzuführen. Hinzu kommen die Konsequenzen einer inadäquaten Kommunikation zwischen den Gesundheitsberufen.

Um dem Anspruch einer wirksamen und gleichzeitig sicheren Arzneimitteltherapie gerecht zu werden, sind strukturierte Interventionen erforderlich. Diese sollten nicht nur alle Beteiligten für die Problematik sensibilisieren, sondern auch berufsgruppenübergreifendes Denken und Handeln fördern und unterstützen. Apotheker können durch eine für HeimbewohnerInnen maßgeschneiderte Medikationsanalyse zahlreiche arzneimittelbezogene Probleme erkennen und lösen.

 

Programmänderungen bleiben vorbehalten.