Ort Datum Tag Von Bis Veranstaltungsart
Schladming 2017011717. Jan 2017 20170117Di 08:45 Uhr 09:45 Uhr Vortrag

Die topische Wirkstoffapplikation in Lunge und Nase ist für bestimmte Wirkstoffgruppen und Erkrankungen Standard. Die inhalative Gabe dient bei der Therapie des Asthmas, der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) sowie der Mukoviszidose zur Erzielung lokaler Effekte bei möglichst geringen unerwünschten systemischen Wirkungen. Für eine systemische Therapie wird die Lunge als Applikationsort trotz anscheinend idealer physiologischer Voraussetzungen jedoch kaum genutzt.

Die intranasale Gabe von Wirkstoffen erfolgt ebenfalls zum größten Teil mit dem Ziel einer lokalen Wirkung, wie z.B. bei den verschiedensten „Schnupfensprays“, wird aber auch zur Erzielung systemischer Effekte, z.B. bei der Gabe von Hormonen oder Sedativa, genutzt, wobei die Motivation aus bequemer Applikation, schnellem Wirkeintritt und fehlendem hepatischen First pass-Metabolismus resultiert.

Beiden Applikationsrouten ist gemein, dass ein optimaler therapeutischer Effekt nur im ausgewogenen Zusammenspiel von Arzneiform, Applikationssystem und Anwender erreicht werden kann. Nasalia und Inhalanda zählen daher nicht ohne Grund zu den beratungsintensiven Arzneiformen.

 

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