Ort Datum Tag Von Bis Veranstaltungsart
Schladming 2016011919. Jan 2016 20160119Di 17:45 Uhr 18:45 Uhr Vortrag

Nahrungsmittel besitzen nicht nur aus physiologischer Sicht eine zentrale Bedeutung im täglichen Leben jedes Menschen, sondern als Quelle von Genuss und Wohlbefinden sind sie zugleich sehr häufig auch unverzichtbar für eine hohe Lebensqualität. Umso gravierender wirken sich pathophysiologische Umstände aus, die den Konsum von Nahrungsmitteln beeinträchtigen oder die beim Verzehr bestimmter Nahrungsmittel zu physischen und psychischen Beschwerden führen.

Der Leidensdruck von Menschen, die an entsprechenden Nahrungsmittelunverträglichkeiten (NMU, adverse reactions to food) leiden, ist dementsprechend oft sehr hoch. Zudem scheint die Prävalenz dieser NMU gerade in den letzten Jahren fast explosionsartig anzusteigen. Gerade vor diesem Hintergrund wird der Krankheitswert der NMU sowohl von Laien als auch in Fachkreise durchaus kontrovers diskutiert: während die einen hier Millionen Menschen mit erheblichem Leidensdruck sehen, die bisher einem therapeutischen Nihilismus ausgesetzt waren, wittern die anderen ökonomisch motiviertes Lifestyle-Marketing und „erfundene Krankheiten“.

 

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