Ort Datum Tag Von Bis Veranstaltungsart
Meran 2016052323. Mai 2016 20160523Mo 10:30 Uhr 11:45 Uhr Vortrag

In Deutschland leiden 19.4% der Bevölkerung an chronischen nicht-malignen Schmerzen ohne Beeinträchtigung und 7.5% chronischen nicht-malignen Schmerzen mit Beeinträchtigung (Hauser et al., 2014). Chronische Schmerzen beeinflussen alle Bereiche des täglichen Lebens. Psychologische Faktoren spielen eine wichtige Rolle in der Erfahrung, Aufrechterhaltung und bei Exazerbation von Schmerzen. Wenn komplette Heilung nicht zu erwarten ist, hängt der Erfolg der Behandlung maßgeblich vom Umgang mit Schmerzen sowie den Möglichkeiten des Selbstmanagements ab. Aber auch soziale Faktoren wie Familie und Arbeitsplatz beeinflussen die Entstehung von chronischen Schmerzen. Parallel dazu bewegen sich die Patienten nicht mehr ausreichend körperlich, was die Dekonditionierung und mangelnde Beweglichkeit sowie Fehlhaltungen fördert. Aufgrund dieser Faktoren werden chronische Schmerzen heutzutage nach dem biopsychosozialen Modell diagnostiziert und behandelt.

 

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