Ort Datum Tag Von Bis Veranstaltungsart
Meran 2016052424. Mai 2016 20160524Di 17:00 Uhr 18:15 Uhr Vortrag

Aufgrund der demographischen Entwicklung nimmt der Anteil älterer Menschen, insbesondere Hochbetagter über 80 Jahre in Deutschland stetig zu. Mit steigendem Alter nehmen jedoch auch die Prävalenzen von Erkrankungen wie Diabetes mellitus, Hypertonus, koronare Herzerkrankung, Vorhofflimmern, Niereninsuffizienzen usw. stetig zu. Aus diesem Grund werden Menschen in höherem Lebensalter oft viele unterschiedliche Medikamente verordnet, von denen wiederum auch einige zu Aufrechterhaltung oder Entstehung einer Depression beitragen oder kognitive Beeinträchtigungen hervorrufen, die Symptomen von Demenz oder Depression gleichen. Depressive Syndrome stellen mit einer Prävalenz von ca. 25% die häufigste psychische Symptomatik in der älteren Bevölkerung dar (Hautzinger, 2010). Ab 80 Jahren ist bereits jeder 10. Mensch an einer Demenz erkrankt, jeder 3. bis 5. Patient entwickelt perioperativ ein Delir oder postoperative kognitive Dysfunktion (Kratz et al. 2016) und somit steigt auch der Anteil an gerontopsychiatrischen Patienten.

 

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