Ort Datum Tag Von Bis Veranstaltungsart
Meran 2019052626. Mai 2019 20190526So 15:30 Uhr 16:45 Uhr Vortrag

Die Pharmakotherapie von Hauterkrankungen erfolgt auch im Zeitalter der Biologics überwiegend mit Lokaltherapeutika. Deren Wirksamkeit hängt vorrangig vom pharmakodynamischen Profil des Wirkstoffs ab, wird aber entscheidend mitgeprägt von einem sog. Vehikeleffekt. Darunter versteht man, dass das Vehikel nicht nur als passiver Träger die Pharmakokinetik des Wirkstoffs beeinflussen, sondern selbst aktiv erwünschte wie auch unerwünschte Wirkungen an der Haut entfalten und z. B. die Barrierefunktion der Haut steigern oder auch stören kann. Bei keiner anderen Applikationsroute werden daher Wirksamkeit und Verträglichkeit so stark vom Trägersystem geprägt wie bei den Dermatika. Neue Formulierungskonzepte sollen Applikation und Verträglichkeit sowie die dermato-biopharmazeutischen Eigenschaften optimieren. Wenn es um die Kostenerstattung geht, stehen meist verschiedene Arzneimittel konkurrierend nebeneinander. Ob diese als vergleichbar einzustufen sind oder nicht, wird neben der komplexen Galenik auch durch die wenig differenzierende Bezeichnung der Darreichungsform entsprechend der Standardterms erschwert.

Mehr Informationen zu diesem Vortrag finden Sie auf www.pharmazeutische-zeitung.de.

 

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