Ort Datum Tag Von Bis Veranstaltungsart
Schladming 2018011414. Jan 2018 20180114So 17:45 Uhr 18:45 Uhr Vortrag

Was hat eine Hefezelle mit einer Körperzelle des Menschen gemeinsam? Kann die Humanmedizin von einem Fadenwurm lernen? Beim Nematoden Caenorhabditis elegans (C.elegans), der in der Entwicklungsbiologie, der Genetik, der Alterns- und neuerdings auch der Arzneimittelforschung als Modellorganismus dient, weisen fast die Hälfte der Gene Homologien zu denen des Menschen auf. Noch größer ist die Übereinstimmung in grund-legenden physiologischen Mechanismen eukaryontischer Zellen. Einer der biochemischen Prozesse, der von der Hefe bis zum Menschen konserviert ist, ist die Autophagie, neben dem Proteasom der zentrale Abbaumechanismus der Zelle. Bei der Autophagie (aus dem Griechischen autóphagos „sich selbst verzehrend“) werden mit Hilfe von Membranen/Vesikeln eigene Bestandteile abgebaut und wiederverwertet. Befeuert durch die gewaltigen Fortschritte im Verständnis der molekularen Regulation des Autophagieprozesses sowie die Aufklärung seiner Bedeutung bei humanen Erkrankungen ist die pharmakologische Intervention ein nahe liegendes Ziel.

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