von Christian Schmidt

1971 begann in Davos ein neues Kapitel der pharmazeutischen Fortbildung. Die neue Approbationsordnung, die in diesem Jahr in Kraft trat, erforderte es, neben den klassischen pharmazeutischen Themen, auch pharmakologische Aspekte des Arzneimittels in den Vordergrund zu stellen.

Es fehlte bisher die systematische Fortbildung, die es der Kollegenschaft ermöglichte, ihre aufgrund der alten Studienordnung unzureichenden Kenntnisse in Anatomie, Physiologie, Pathophysiologie und Pharmakologie zu erlangen. Wenn sich der Apotheker als Arzneimittelfachmann etablieren beziehungsweise stärken wollte, dann waren diese Kenntnisse zusätzlich zu dem pharmazeutisch-chemischen, -biologischen und -technologischen Wissen unbedingte Voraussetzung. Wie in Meran, wurden aber auch im ersten Jahr in Davos wieder sehr verschiedene, nicht miteinander zusammenhängende Themen diskutiert.

Die Bundesapothekerkammer beschloss im Februar 1971 die Gründung eines Wissenschaftlichen Beirats, dem aktive Hochschullehrer der pharmazeutischen Disziplinen ebenso wie Kollegen aus der Praxis angehören sollten. Die Durchführung der beruflichen Fortbildung durch Programmgestaltung und wissenschaftliche Leitung der Fortbildungskurse der Bundesapothekerkammer war eine ihrer zentralen Aufgaben und ist es bis heute… Hier weiterlesen!

Erschienen auf www.pharmazeutische-zeitung.de am 09.12.2019