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Apalutamid bei Prostatakarzinom: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen

Männer, die an einem nicht metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom erkrankt sind und ein hohes Risiko für die Entwicklung von Metastasen aufweisen, können von einer Therapie mit Apalutamid profitieren. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) und vergibt in der Nutzenbewertung einen Hinweis auf einen beträchtlichen Zusatznutzen. Apalutamid wurde im Januar 2019 zur Hormonentzugstherapie des Prostatakarzinoms zugelassen.

Vor allem bei einem wichtigen patientenrelevanten Endpunkt zeigen sich laut einer Pressemitteilung des IQWiG deutliche Vorteile: bei der symptomatischen Progression. Dies ist ein aus mehreren Komponenten zusammengesetzter Endpunkt, der in der Nutzenbewertung zugrunde liegenden Studie zu Apalutamid explizit erhoben wurde. Berücksichtigt wurden dabei verschiedene Beschwerden, die bei fortschreitendem Prostatakarzinom neu auftreten oder sich verschlimmern können. Dazu gehören Knochenbrüche und Schmerzen. Bei den Männern, die Apalutamid einnahmen, führte der fortschreitende Krebs bei etwa 8 von 100 Männern zu Beschwerden oder zu einer weiteren Behandlung. In der Vergleichsgruppe war dies dagegen bei etwa 16 von 100 Männern der Fall.

„In der Vergangenheit haben wir die Art und Weise, wie Progression in onkologischen Studien definiert und erhoben wurde, oft kritisiert“, sagte Stefan Lange, stellvertretender Leiter des IQWiG. „Hier sind die Studienautoren ganz anders vorgegangen: Anstelle bloßer Messwerte, etwa eines Tumorwachstums um soundsoviel Millimeter, wurden pathologische Frakturen und Kompressionen des Rückenmarks ermittelt sowie Symptome, die einen chirurgischen Eingriff, eine neue systemische Krebstherapie oder eine Strahlentherapie nötig machten. Das ist eindeutig patientenrelevant.“

Mehr zum Thema Prostatakarzinom gibt es im Vortrag von Professor Dr. Arnulf Stenzel, Universitätsklinik Tübingen. Das vollständige Programm des Kongresses gibt es hier.

Apalutamid bei Prostatakarzinom: Hinweis auf beträchtlichen Zusatznutzen2019-05-15T14:42:07+02:00

Melanom: Muttermale an Armen und Beinen zählen

Wer viele Muttermale an den Armen oder Beinen aufweist, hat ein erhöhtes Risiko, an einem malignen Melanom oder einem Basalzellkarzinom zu erkranken. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, die in der Fachzeitschrift Journal of the American Academy of Dermatology veröffentlicht wurde, wie die Deutsche Krebsgesellschaft online berichtet.

Personen mit mindestens 15 Muttermalen erkrankten demnach fast dreimal häufiger an einem Melanom und knapp eineinhalbmal häufiger an einem Basalzellkarzinom als Personen, die kein Muttermal aufwiesen. Die Melanome traten dabei nicht nur an den Gliedmaßen auf, sondern auch in anderen Körperregionen. Für das Plattenepithelkarzinom fand sich ein solcher Zusammenhang nicht.

Da die Zahl der Muttermale auf Angaben der Teilnehmer beruht und nicht auf einer medizinischen Untersuchung, raten die Autoren der Studie bei der Interpretation der Ergebnisse zu Zurückhaltung. Dennoch könne – auch im Zusammenhang mit den Ergebnissen früherer Studien – davon ausgegangen werden, dass die Anzahl der Muttermale ein aussagekräftiger und klinisch leicht zu bestimmender Parameter für das Basalzellkarzinom- und das Melanomrisiko in allen Körperregionen darstelle.

Über die Fortschritte in der Behandlung von Präkanzerosen, Melanom und Basaliom informiert in ihrem Vortrag Professor Dr. Dorothee Nashan auf dem pharmacon in Meran. Das Programm des Kongresses ist bereits jetzt hier einsehbar.

Der Link zur Studie: Wei EX et al. Extremity nevus count is an independent risk factor for basal cell carcinoma and melanoma, but not squamous cell carcinoma. Journal of the American Academy of Dermatology 2019, 80(4):970-8

Melanom: Muttermale an Armen und Beinen zählen2019-05-15T13:07:50+02:00

Neurodermitis:  H4-Rezeptor-Blocker erfolgreich getestet

Einen neuen Wirkstoff zur Behandlung der atopischen Dermatitis (Neurodermitis) haben Wissenschaftler der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) und der Tierärztlichen Hochschule Hannover (TiHo) in einer kleinen Studie mit 98 Teilnehmern erfolgreich getestet. Der neue Wirkstoff mit dem dem Kürzel ZPL-3893787 reduzierte demnach innerhalb von acht Wochen den Anteil veränderter Hautstellen – unter anderem mit Rötungen, Bläschen und Kratzspuren – um durchschnittlich 50 Prozent.

Bei dem getesteten Wirkstoff handelt es sich um einen Histamin-H4-Rezeptor-Blocker. H4-Rezeptoren wurden erstmals im Jahr 2000 beschrieben. Sie finden sich vor allem auf Zellen des blutbildenden Systems und des Immunsystems und sind an allergischen Reaktionen beteiligt. „Labor- und In-vivo-Ergebnisse im Mausmodell, die wir seit 2005 kontinuierlich veröffentlichen, sprachen dafür, dass der H4-Rezeptor eine interessante Zielstruktur für die Behandlung der Neurodermitis ist“, berichtet Professor Dr. Thomas Werfel, MHH-Klinik für Dermatologie, Allergologie und Venerologie, in einer einer Pressemitteilung der MHH. In einem nächsten Schritt soll ZPL-3893787 in weiteren Studien untersucht werden.

Welche therapeutischen Optionen zur Behandlung von Patienten mit atopischer Dermatitis bereits heute zur Verfügung stehen, erfahren die Teilnehmer des pharmacon Meran im Vortrag „Update atopische Dermatitis“ von Professor Dr. Jens-Malte Baron. Das Programm des pharmacon ist bereits jetzt hier einsehbar.

Der Link zur Studie: Werfel, Thomas et al., Efficacy and safety of the histamine H4 receptor antagonist ZPL-3893787 in patients with atopic dermatitis

Neurodermitis:  H4-Rezeptor-Blocker erfolgreich getestet2019-04-16T13:15:06+02:00

Abwechslung ist Programm

Der Fortbildungskongress Pharmacon in Meran lässt sich auf folgende kurze Formel bringen: 4 plus 1 plus 1 – vier Tage strammes Vortragsprogramm, ein Tag für besondere Themen und ein Tag für Fortbildung im Freien. Doch damit ist längst nicht alles erfasst.

Drei Schwerpunktthemen gibt es beim diesjährigen 57. Pharmacon in Meran: Erkrankungen der Haut und deren Behandlung, häufige Erkrankungen des Urogenitaltrakts und deren Therapien — ein Vortrag zum Thema eingeschränkte Nierenfunktion und Arzneimitteltherapiesicherheit darf hier nicht fehlen — und der große Bereich der Hormone. Insgesamt können 18 Vorträge und zwei Seminare besucht werden.

Der Fortbildungskongress Pharmacon in Meran bietet seinen Teilnehmern jedoch stets auch eine erweiterte Perspektive. Um das Thema Künstliche Intelligenz (KI) geht es in der Eröffnungsveranstaltung. Als Keynote-Speaker konnte Professor Dr. Rüdiger Buchkremer, Direktor des Instituts für IT-Management und Digitalisierung (ifid) an der FOM Hochschule für Oekonomie und Management, gewonnen werden. Künstliche Intelligenz eröffnet vielfältige Möglichkeiten, aber auch Fragen: Was können wir aus der Systemmedizin lernen? Wie kann KI die Kommunikation zwischen Patienten, Ärzten und Apothekern verändern? Nicht zuletzt muss auch über ethische Aspekte und Datenschutz gesprochen werden.

Des Weiteren erhalten die Kongressteilnehmer neben den Schwerpunktvorträgen aktuelle Informationen zu innovativen Arzneistoffen, Wirkstoffkandidaten in der Pipeline, Versorgungsforschung in der Dermatologie und zur Arbeitsweise der Ständigen Impfkommission (STIKO).

Fortbildung in wunderschöner Umgebung, aber nur den Kongresssaal gesehen? Abhilfe schaffen drei Veranstaltungen am vortragsfreien Donnerstag. Unter fachkundiger Führung geht es bei zwei botanisch-wissenschaftlichen Exkursionen wahlweise auf den Schlandersberg oder in die Passerschlucht. Festes Schuhwerk und Schwindelfreiheit sind hier Pflicht. Gemütlicher geht es beim Tagesausflug »Passeiertal, Sterzing & Brixen« zu. Für Mutige gibt es je eine geführte Rafting-Tour für Einsteiger und für Fortgeschrittene. Doch nicht nur Mut und Abenteuerlust sind hier gefragt, denn Teamgeist steht an erster Stelle.

Klassische Musik gibt es am Montagabend. Dann gehört die Bühne des Kurhauses begabten jungen Künstlern: dem Violin-Duo Clara Shen und Katharina Strepp und dem Klavier-Duo Ilia Antoniadis und Levent Geiger. Für ausgelassene Unterhaltung ist am Donnerstag gesorgt: Dann geht es mit der Seilbahn zur Pharmacon Dance Night auf 2000 Meter Höhe, zu Networking, landestypischen Speisen und Getränken, toller Musik und jeder Menge gute Laune.

Was den Pharmacon Jahr für Jahr zu etwas Besonderem macht, sind nicht zuletzt seine Besucher. Denn in Meran treffen sich Pharmazeuten vieler Generationen: von Noch-Studierenden über Jung-Apotheker und Apotheker mit jahrelanger Berufserfahrung bis hin zu Apothekern im Ruhestand. Sie alle vereint die Liebe zu einem aspektreichen und anspruchsvollen Beruf, zu wissenschaftlicher Fortbildung und zum kollegialen Austausch. Erfahrungswissen aus der Apothekenpraxis und aktuelle Erkenntnisse aus der Wissenschaft kommen in Meran zusammen.

Kommen lohnt sich
Der Fortbildungskongress Pharmacon Meran findet vom 26. bis 31. Mai 2019 statt. Tickets, Informationen und das vollständige Programm sind zu finden unter www.pharmacon.de. Der Vorverkaufspreis für die Ticketbuchung gilt noch bis zum 26. April 2019.

Beitrag erschienen in Pharmazeutischer Zeitung / 04.04.2019
Foto: PZ/Alois Müller

Abwechslung ist Programm2019-04-10T17:10:06+02:00

Die perfekte Kombination für neue Kontakte: pharmacon und PZ Pharmastellen

Apothekenleiter, die neue Mitarbeiter suchen oder Apotheker und PTA, die sich beruflich verändern möchten, können ihr Anliegen wieder auf dem pharmacon in Meran präsentieren. Das mittlerweile bewährte Portal PZ-Pharmastellen, der Stellenmarkt der Pharmazeutischen Zeitung (PZ), ist dort erneut mit einem Stand vertreten.

Wer einen neuen Mitarbeiter, eine Urlaubsvertretung oder eine neue Stelle sucht, kann seine Anzeige sowohl im Vorfeld des pharmacon bis  21. Mai in PZ 21 bei der Anzeigenabteilung – Telefon 06196/928-220-  als auch auf dem pharmacon direkt am Stand der Pharmastellen aufgeben. Sie erhalten 15% Sonderrabatt und zusätzlich wird Ihre Anzeige am Schwarzen Brett des Standes zu finden sein.

Die perfekte Kombination für neue Kontakte: pharmacon und PZ Pharmastellen2019-04-08T11:20:45+02:00

Neue Arzneimittel vor der Zulassung

Mindestens 30 neue Arzneistoffe könnten 2019 in Deutschland zugelassen werden. Das gab der Verband forschender Pharma-Unternehmen Anfang des Jahres in einer Pressmitteilung bekannt. In seinem Vortrag auf dem pharmacon in Meran stellt Professor Dr. Manfred Schubert-Zsilavecz, Frankfurt am Main, wichtige Wirkstoffe vor.

Professor Schubert-Zsilavecz, welches der möglichen neuen Arzneimittel könnte für die Beratung in der Apotheke besonders wichtig beziehungsweise erklärungsbedürftig werden?

Im Jahr 2019 werden wir die Zulassung neuer Antibiotika sehen. Nach Jahren der Stagnation in diesem Bereich ist das eine sehr erfreuliche Botschaft, die es zu kommunizieren gilt. Die optimierte Anwendung dieser neuen Antibiotika setzt eine profunde Beratung in der Apotheke voraus, weshalb es sich lohnt, sich mit den neuen Wirkstoffen auseinanderzusetzen.

Und welcher Wirkstoff könnte aus wissenschaftlicher Sicht der interessanteste werden?

Mit der zu erwartenden Zulassung von Larotrectinib etablieren wir ein innovatives Konzept zur Behandlung von Tumorerkrankungen. Bei diesem Arzneistoff handelt es sich um einen TRK(Tropomyosin-Rezeptor-Kinase)-Inhibitor, der auf die Behandlung von Krebserkrankungen mit einer sogenannten NTRK-Genfusion abzielt, einem insgesamt seltenen Treiber für Krebs, der jedoch bei vielen verschiedenen Tumorarten auftreten kann. Mit diesem Wirkstoff werden Tumore zukünftig nach ihrem genetischen Profil und nicht nach ihrer Lokalisation im Körper behandelt werden.

Ist auch ein Blick in die fernere Zukunft möglich? Wo lassen erste Studienergebnisse auf spannende Neuerungen hoffen?

Schon heute zeichnet sich ab, dass Zell- und Gentherapeutika zukünftig einen festen Platz in der Therapie finden werden. Im Rahmen meines Vortrages werde ich ein in Deutschland entwickeltes Arzneimittel (Obnitix®) vorstellen, das auf mesenchymalen Stammzellen beruht und für die Behandlung von Patienten mit akuter Abstoßungsreaktion nach allogener Stammzelltransplantation (steroid-refraktäre aGVHD oder therapierefraktäre aGVHD ) eingesetzt wird.

 

 

 

Neue Arzneimittel vor der Zulassung2019-03-06T15:39:12+02:00

Meran 2019: Die drei Themenschwerpunkte

Erkrankungen der Haut bilden in diesem Jahr den Schwerpunkt der ersten beiden Kongresstage des pharmacon in Meran – und das aus gutem Grund, denn auch in der Apotheke nimmt die Beratung von Patienten mit Hauterkrankungen einen breiten Raum ein. Das liegt nicht nur an der großen Zahl der Betroffenen und ihrem häufig hohen Leidensdruck. „Das größte Organ des menschlichen Körpers verändert sich mit den Lebensjahren – auch dies gilt es in der Therapie zu berücksichtigen“, erläutert Professor Dr. Rolf Daniels, Mitglied des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesapothekerkammer und Moderator des Kongresses. „Neben häufigen und wichtigen Hauterkrankungen wie atopischer Dermatitis, chronischem Pruritus und Hautkrebs geht es daher auch um Kinderdermatologie und um pharmazeutisch-technologische Fragen.“

Verschiedene Erkrankungen des Urogenitaltraktes stehen im Mittelpunkt der Vorträge am Kongress-Dienstag: An diesem Tag geht es um Harnwegsinfektionen und Antibiotika, um Erkrankungen der Prostata und ihre Behandlung, aber auch um die Anpassung von Therapien bei Patienten mit Niereninsuffizienz. Auch diese Themen decken ein breites Beratungsspektrum in der Apotheke ab: von der Information zu Erkrankungen über die Möglichkeiten der Selbstmedikation bis hin zu diffizilen Medikationsfragen.

Hormone als wichtige Botenstoffe des Körpers bilden beim diesjährigen pharmacon in Meran den dritten Kongress-Schwerpunkt. Auf dem Programm stehen dabei unter anderem eine Neubewertung der Hormontherapie in den Wechseljahren, die Bedeutung der Gestagene bei der Kontrazeption und „das verkannte Hormon“ Vitamin D – allesamt Themen, die derzeit sowohl in der Fachwelt als auch unter medizinischen Laien intensiv und mitunter kontrovers diskutiert werden.

Meran 2019: Die drei Themenschwerpunkte2019-04-10T17:23:07+02:00

Wechsel im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesapothekerkammer

Die Bundesapothekerkammer hat ihren ehrenamtlich tätigen Wissenschaftlichen Beirat (WB) für vier weitere Jahre berufen. „Ich danke den drei nun ausscheidenden Mitgliedern sehr für ihr langjähriges Engagement“ sagte Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer. Für ihre Verdienste verlieh Kiefer die Lesmüller Medaille an Prof. Dr. Theo Dingermann und Dr. Eric Martin. Dr. Hiltrud von der Gathen, die ebenfalls aus dem Wissenschaftlichen Beirat ausscheidet, hat diese Ehrung bereits 2002 erhalten.

Gleichzeitig begrüßte Kiefer drei neue Mitglieder. Prof. Dr. Robert Fürst von der Universität Frankfurt wird die Hochschuldisziplin Pharmazeutische Biologie vertreten. Für die Offizinapotheker sind Ulrich Koczian aus Augsburg und Dr. Christian Ude aus Darmstadt dabei. Zur Sprecherin des WB wurde heute Prof. Dr. Ulrike Holzgrabe gewählt.

Mitglieder des WB sind:
» Prof. Dr. Rolf Daniels, Tübingen (Pharmazeutische Technologie)
» Prof. Dr. Robert Fürst, Frankfurt (Pharmazeutische Biologie)
» Prof. Dr. Ulrike Holzgrabe, Würzburg (Pharmazeutische Chemie)
» Priv.-Doz. Dr. Martin Hug, Freiburg (Krankenhauspharmazie)
» Prof. Dr. Ulrich Jaehde, Bonn (Klinische Pharmazie)
» Ulrich Koczian, Augsburg (Offizin-Pharmazie)
» Dr. Birgid Merk, München (Offizin-Pharmazie)
» Prof. Dr. Peter Ruth, Tübingen (Pharmakologie)
» Dr. Christian Ude, Darmstadt (Offizin-Pharmazie)
» Ulrike Teerling, Münster (Krankenhauspharmazie)
» Prof. Dr. med. Thomas Weinke, Potsdam (Medizin)
Zudem wird der WB unterstützt vom Wissenschaftlichen Leiter des Zentrallaboratoriums Deutscher Apotheker e. V., Prof. Dr. Manfred SchubertZsilavecz.

Der WB berät die Bundesapothekerkammer insbesondere bei der Programmgestaltung und wissenschaftlichen Leitung ihrer Fortbildungskongresse ‒ pharmacon ‒ aber auch der Ausbildung und
wissenschaftlichen Fragen.

Weitere Informationen unter www.abda.de

Wechsel im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesapothekerkammer2019-02-20T13:07:24+02:00

Erfahrungsbericht pharmacon Schladming 2019 – Berge, Sonne, Schnee…

Bestes Winterwetter auch bei meinem zweiten Besuch des pharmacons in Schladming. In dieser Atmosphäre ergänzen sich Fortbildung und Erholung perfekt. Zwischen Vorträgen, Disskussionen und Seminaren, die bekanntes Wissen auffrischen, aber auch neue Aspekte aufzeigen, bleibt Zeit für tolle Gespräche mit Kollegen und Bekannten, Ausflüge auf die Pisten rund um Schladming, eine Wanderung durch die winterliche Talbachklamm oder mit Schneeschuhen über verschneite Hügel in Rohrmoss und nicht zu vergessen die Hüttenparty auf der Tauernalm.

Es war sicherlich nicht der letzte pharmacon in Schladming für mich.

Autor: E. Hucke (29)

Erfahrungsbericht pharmacon Schladming 2019 – Berge, Sonne, Schnee…2019-02-12T15:43:23+02:00

Erfahrungsbericht pharmacon Schladming 2019 – Fortbildung mit Winterflair

Der pharmacon 2019 (Pharmakotherapie kardiovaskulärer Erkrankungen) war (wieder) eine Reise in das verschneite Schladming wert. Spannende Vorträge über Hypertonie, Herzinsuffizienz, Herzrhythmusstörungen und vieles mehr erwartete uns in einer wunderschönen Skikulisse.

Der AMTS Vortrag von Frau Dr. von der Gathen und Herrn Schmidt, als auch die Präsentation von Frau Dr. Griese-Mammen über Interaktionen in diesem Bereich waren sehr praxisrelevant und gaben gute Hilfestellungen für den Apothekenalltag.

Das abwechslungsreiche Rahmenprogramm wie der Bildervortrag von Herbert Raffalt, der Bankenabend mit beeindruckenden Einblicken eines Arztes in der JVA Joe Bausch, sowie die legendäre Hüttenparty ergänzte das interessante Fortbildungsprogramm.

Auch aus technischer Sicht präsentierte sich der Kongress seit diesem Jahr sehr innovativ – QR Codes zum Scannen zur Testierung und zur Bewertung der Referenten.
Wir hatten eine lehrreiche Woche hier in Schladming und bedanken uns bei der Pharmazeutischen Zeitung, dass sie uns diese interessante „Reise ins Herz“ ermöglicht hat.

Autoren und Foto: Carolin Böhm-Guter und Stefanie Röschert

Erfahrungsbericht pharmacon Schladming 2019 – Fortbildung mit Winterflair2019-01-31T17:17:10+02:00