Presse

Wechsel im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesapothekerkammer

Die Bundesapothekerkammer hat ihren ehrenamtlich tätigen Wissenschaftlichen Beirat (WB) für vier weitere Jahre berufen. „Ich danke den drei nun ausscheidenden Mitgliedern sehr für ihr langjähriges Engagement“ sagte Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer. Für ihre Verdienste verlieh Kiefer die Lesmüller Medaille an Prof. Dr. Theo Dingermann und Dr. Eric Martin. Dr. Hiltrud von der Gathen, die ebenfalls aus dem Wissenschaftlichen Beirat ausscheidet, hat diese Ehrung bereits 2002 erhalten.

Gleichzeitig begrüßte Kiefer drei neue Mitglieder. Prof. Dr. Robert Fürst von der Universität Frankfurt wird die Hochschuldisziplin Pharmazeutische Biologie vertreten. Für die Offizinapotheker sind Ulrich Koczian aus Augsburg und Dr. Christian Ude aus Darmstadt dabei. Zur Sprecherin des WB wurde heute Prof. Dr. Ulrike Holzgrabe gewählt.

Mitglieder des WB sind:
» Prof. Dr. Rolf Daniels, Tübingen (Pharmazeutische Technologie)
» Prof. Dr. Robert Fürst, Frankfurt (Pharmazeutische Biologie)
» Prof. Dr. Ulrike Holzgrabe, Würzburg (Pharmazeutische Chemie)
» Priv.-Doz. Dr. Martin Hug, Freiburg (Krankenhauspharmazie)
» Prof. Dr. Ulrich Jaehde, Bonn (Klinische Pharmazie)
» Ulrich Koczian, Augsburg (Offizin-Pharmazie)
» Dr. Birgid Merk, München (Offizin-Pharmazie)
» Prof. Dr. Peter Ruth, Tübingen (Pharmakologie)
» Dr. Christian Ude, Darmstadt (Offizin-Pharmazie)
» Ulrike Teerling, Münster (Krankenhauspharmazie)
» Prof. Dr. med. Thomas Weinke, Potsdam (Medizin)
Zudem wird der WB unterstützt vom Wissenschaftlichen Leiter des Zentrallaboratoriums Deutscher Apotheker e. V., Prof. Dr. Manfred SchubertZsilavecz.

Der WB berät die Bundesapothekerkammer insbesondere bei der Programmgestaltung und wissenschaftlichen Leitung ihrer Fortbildungskongresse ‒ pharmacon ‒ aber auch der Ausbildung und
wissenschaftlichen Fragen.

Weitere Informationen unter www.abda.de

Wechsel im Wissenschaftlichen Beirat der Bundesapothekerkammer2019-02-20T13:07:24+02:00

Pharmazeutische Fortbildung in turbulenten Zeiten

Ganz im Zeichen von pharmazeutischer Wissenschaft und Arzneimitteltherapiesicherheit stand die 49. Internationale Pharmazeutische Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer, die heute im Congress Schladming zu Ende gegangen ist. Mehr als 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer trotzten den aktuellen politischen Turbulenzen, um sich beim Winter-pharmacon insbesondere über neueste Erkenntnisse bei der Pharmakotherapie kardiovaskulärer Erkrankungen zu informieren. Neben der wissenschaftlichen Einführung in die entsprechenden Krankheitsbilder thematisierten die Vorträge und Seminare leitliniengerechte Therapien, innovative Arzneimittel, Therapiemanagement und den Einsatz von Gesundheits-Apps zur Unterstützung der Arzneimitteltherapie.

Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer, freute sich nicht nur über die hohe Teilnehmerzahl: „Einmal mehr kamen neben Apothekerinnen und Apothekern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auch wieder zahlreiche Pharmazie-Studierende aus Frankfurt, Tübingen und Würzburg zum pharmacon. Die angehenden Kolleginnen und Kollegen setzten damit gerade in diesem Jahr ein Zeichen dafür, worum es bei der Apothekerausbildung geht. Wir sind verantwortlich für die Arzneimitteltherapiesicherheit sowie für die pharmazeutische Beratung und Betreuung unserer Kunden.“ Die derzeit in der Politik diskutierte Höhe der rein auf Marketing ausgerichteten Boni bei Rezeptarzneimitteln gehört dagegen nicht zu der von der Gesellschaft erwarteten Berufsauffassung des Apothekers. Dies wurde auch bei der berufspolitischen Veranstaltung am Donnerstag deutlich, bei der Spitzenvertreter der Apotheker über die Ergebnisse der ABDA-Mitgliederversammlung und die Strategie der geplanten weiteren Gespräche mit Bundesgesundheitsminister Jens Spahn informierten.

Ein Wechsel im Wissenschaftlichen Beirat (WB) der Bundesapothekerkammer gab den Kongressteilnehmern die Möglichkeit, sich für die Arbeit dieses Gremiums zu bedanken, das unter anderem für die Zusammenstellung des Programms und die Auswahl der Referenten verantwortlich zeichnet. Neben den langjährigen Mitgliedern Dr. Eric Martin und Dr. Hiltrud von der Gathen schied zum Jahreswechsel auch dessen Sprecher, Prof. Dr. Theodor Dingermann, aus dem WB aus. Die geleistete Arbeit der drei verdienten Pharmazeuten würdigte der pharmacon 2019 mit Standing Ovations.

Zur Attraktivität des pharmacon trug neben dem exzellenten Kongressprogramm auch in diesem Jahr wieder ein spannendes Rahmenprogramm bei, das auf durchweg hervorragende Resonanz stieß. Für Begeisterung sorgten sowohl die Erzählungen des Arztes und Tatort-Schauspielers Joe Bausch beim Bankabend der Deutschen Apotheker- und Ärztebank als auch ein Bildvortrag des Bergsteigers und Fotografen Herbert Raffalt. „Unsere Teilnehmer erwarten neben erstklassiger Fortbildung auch die Möglichkeit, sich mit Kollegen und Apothekenpartnern auszutauschen“, erklärte Metin Ergül, Geschäftsführer der Avoxa, die den pharmacon im Auftrag der Bundesapothekerkammer ausrichtet. „Beste Gelegenheit bot dafür die Hüttenparty auf der Tauernalm. Der Garant für Networking und tolle Stimmung war in diesem Jahr wieder restlos ausverkauft.“ Viel Raum für gute Gespräche mit Apothekenpartner gab es in den Kongresspausen auch bei der ebenfalls ausgebuchten begleitenden Ausstellung. Auf besondere Zustimmung der Studierenden stieß zudem ein erstmals angebotenes kostenloses Seminar zum Thema „Bewerbungs- und Prüfungstraining“ mit Aktiv-Workshop, das von der Deutschen Apotheker- und Ärztebank unterstützt wurde. „Es ist diese teilnehmerorientierte Mischung, die den pharmacon zu einer festen Größe im Fortbildungsjahr der Apotheker macht“, so Ergül.

Schon jetzt freuen sich die Apothekerinnen und Apotheker auf den pharmacon Meran, der mit den Schwerpunktthemen „Haut, Urogenitaltrakt, Hormone“ vom 26. bis 31. Mai 2019 im Kurhaus am Fuße der Dolomiten stattfinden wird. Der nächste pharmacon Schladming wird vom 19. bis 24. Januar 2020 erneut zahlreiche Apotheker und Pharmaziestudierende in die Steiermark ziehen.

Pressekontakt:
Elmar Esser
E-Mail: presse@expopharm.de

 

Pharmazeutische Fortbildung in turbulenten Zeiten2019-02-15T11:52:33+02:00

Volle Segel für die pharmazeutische Zukunft

Eschborn/Schladming, 19.01.2018 – Sehr gute Noten gaben die über 700 TeilnehmerInnen dem Winter-pharmacon, der heute (Freitag) in Schladming zu Ende ging. Die ApothekerInnen und Pharmaziestudierenden lobten dabei sowohl die exzellenten Vorträge und Seminare rund um die Themenbereiche neurologische und psychiatrische Erkrankungen als auch das Rahmenprogramm mit seinen Möglichkeiten zum Netzwerken.

In den wissenschaftlichen Vorträgen und Seminaren informierten die ReferentInnen über die Entstehung und Behandlung unter anderem von Depression, Morbus Parkinson, Epilepsie, Multiple Sklerose, Angst- und Schlafstörungen und über Probleme bei der Anwendung der Arzneimittel durch die Patienten sowie über Maßnahmen bei Arzneimittelabhängigkeit.

Der Bankenabend der Deutschen Apotheker- und Ärztebank griff die aktuelle politische Situation in Deutschland auf. Kurz nach dem Ende der Sondierungsgespräche zwischen Union und SPD informierte der ehemalige hessische Ministerpräsident, Roland Koch, die TeilnehmerInnen darüber, wohin Deutschland aus seiner Insider-Sicht in den nächsten vier Jahren segelt.

In der berufspolitischen Veranstaltung diskutierten die führenden Vertreter der deutschen Apothekerschaft mit den TeilnehmerInnen des Kongresses über den Umgang mit dem 2hm-Honorargutachten. „Das Honorargutachten steht in keinem Verhältnis zur geleisteten Arbeit des Apothekers“, erklärte Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer.

Highlight im gesellschaftlichen Rahmenprogramm war der von ADG und der Fattoria la Vialla unterstützte Abend in der Schladminger Tauernalm. Bei der pharmacon Hüttenparty mit der Möglichkeit zum gemeinsamen Nachtrodeln kamen die ApothekerInnen in ausgelassener Stimmung auch auf der Tanzfläche miteinander ins Gespräch.

„Die Mischung aus pharmazeutischer Fortbildung und der Austausch mit Kollegen ist es, die die pharmacon-Kongresse für ApothekerInnen so besonders und attraktiv macht“, erläuterte Kiefer zum Ende des Winter-Kongresses, der nunmehr zum 48. Mal stattfand. „Die Durchführung hochwertiger und an den Bedürfnissen der ApothekerInnen ausgerichteter Kongresse hat für uns auch in Zukunft hohe Priorität“, erklärte Avoxa-Geschäftsführer Metin Ergül.

Diesen Anspruch erhebt die Bundesapothekerkammer auch für den kommenden pharmacon-Kongress in Meran, der vom 27. Mai bis zum 1. Juni in Südtirol mit den Schwerpunktthemen Autoimmunerkrankungen, Atemwegserkrankungen und Leber stattfindet. Zum nächsten Winter-pharmacon treffen sich die Pharmazeuten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz dann vom 20. – 25. Januar 2019 wieder in Schladming.

 

Volle Segel für die pharmazeutische Zukunft2018-06-06T11:41:19+02:00

Psyche und Nerven im Blick

Neurologische und psychiatrische Erkrankungen auf dem pharmacon Schladming 2018

Mit ihrem niedrigschwelligen Zugang sind Apotheken oft die ersten Einrichtungen im Gesundheitssystem, die Menschen auch mit psychiatrischen oder neurologischen Erkrankungen aufsuchen. Und deren Zahl wächst. Nach Angaben des Robert-Koch-Institutes sind rund 10 Prozent der Deutschen allein von depressiver Symptomatik betroffen. Die Volkserkrankung Depression steht auch deshalb neben anderen neurologischen und psychiatrischen Erkrankungen im Mittelpunkt der 48. Internationalen Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer, die vom 14. bis 19. Januar 2018 in Schladming stattfindet.

Hochkarätige Referenten erläutern u.a. am Beispiel von Depression, Angst- und Schlafstörungen, Multiple Sklerose, Morbus Parkinson und Epilepsie, was geschieht, wenn das Zusammenspiel zwischen Gehirn, Nerven und Körper nicht mehr funktioniert, welchen oft langen Leidensweg die Diagnosen für die betroffenen Patienten bedeuten und welche Hilfestellung die Apotheken geben können.

Eine wesentliche Rolle nehmen dabei auch die aktuellen Therapieansätze ein, bei denen sich in den vergangenen Jahren immer wieder auch Biologika bewährt haben. Sie werden insbesondere bei Patienten mit stark bis sehr stark ausgeprägten Symptomen eingesetzt. Bei Depressionen bieten sie sogar möglicherweise einen neuen Therapieansatz. Daneben steht aber auch der nicht bestimmungsgemäße Gebrauch von Arzneimitteln im Fokus, der bei mindestens 1,3 Millionen Menschen in Deutschland bereits zu einer iatrogenen Sucht geführt hat. Denn hier sind die Grenzen zwischen der verordneten Therapie und einer daraus entstehenden Abhängigkeit fließend. Oft ist eine dauerhafte Abstinenz für die Betroffenen unerreichbar, so dass bereits eine dauerhafte Dosisreduktion als Erfolg gewertet werden kann. Auch hier ist das koordinierte Zusammenspiel von Ärzten und Apothekern im Sinne der Patienten besonders wichtig. Es gilt für beide Heilberufe, die Psyche und die Nerven im Blick zu haben.

Zum pharmacon Schladming 2018 werden erneut weit mehr als 700 Apothekerinnen und Apotheker aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erwartet, unter denen sich auch zahlreiche junge PharmazeutInnen und Pharmaziestudierende befinden werden. Sie erwarten neben einem exzellenten Programm im top-modernen Congress Schladming eine atemberaubende winterliche Berglandschaft und die schon sprichwörtliche Gastfreundschaft der Schladminger, die ihren Gästen beispielsweise auch familienfreundliche Unterkünfte für jedes Budget anbieten. Der pharmacon ist im Rahmen des Fortbildungszertifikates der Landesapothekerkammern sowie in Österreich und der Schweiz akkreditiert.

Mehr Informationen über das Kongress- und Rahmenprogramm finden Interessierte im Internet unter www.pharmacon.de. Hier können sie sich auch direkt anmelden und Hilfe bei der Buchung einer Unterkunft erhalten.

 

Psyche und Nerven im Blick2018-06-06T11:41:20+02:00

Starkes Bekenntnis zu heilberuflicher Kompetenz

Erneut mehr und jüngere Teilnehmer beim pharmacon Meran

Der bereits seit einigen Jahren bestehende Aufwärtstrend des pharmacon Meran bleibt weiterhin ungebrochen. Mit 860 Teilnehmern kamen vom 21. bis 26. Mai erneut mehr Apothekerinnen und Apotheker  als im Vorjahr in den Kongressort am Fuß der Dolomiten, um sich unter anderem über aktuelle Entwicklungen und wissenschaftliche Erkenntnisse  in den Therapiegebieten Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Gastrointestinaltrakt und Tumortherapie zu informieren. Noch einmal gewachsen ist zudem der Anteil junger und angehender Pharmazeuten. Neben vielen jungen Apothekerinnen und Apothekern kamen auch Pharmaziestudierende oder Pharmazeuten im Praktikum aus Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Mainz, Münster sowie aus Tübingen nach Meran.

Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer, wertete dies als starkes Signal auch an die Politik, sich endlich zu einem Verbot des Versandhandels mit rezeptpflichtigen Arzneimittel durchzuringen: „ Während die Versandapotheken derzeit mit Boni und Gewinnspielen um Kunden buhlen, setzen die bereits tätigen und künftigen Kolleginnen und Kollegen offenkundig auf heilberufliche und pharmazeutische Kompetenz. Hier in Meran erhalten sie von herausragenden Referenten wertvolle Kenntnisse auch zu komplexen Krankheiten und deren Arzneimitteltherapie. Wir Apotheker wissen, dass sich die hochstehende Arzneimittelversorgung unserer Kunden rund um die Uhr nur mit bestmöglicher Beratung bei der Arzneimittelabgabe sicherstellen lässt. Dafür setzen wir auch gerne unsere Freizeit für Fortbildung ein!“

Neben dem erstklassigen wissenschaftlichen Programm bot der 55. Internationale Fortbildungskurs für praktische und wissenschaftliche Pharmazie der Bundesapothekerkammer in Meran zudem beste Möglichkeiten für den fachlichen und persönlichen Austausch zwischen Apothekerinnen und Apothekern aller Altersstufen. Der pharmacon Meran trägt damit dazu bei, die Vernetzung innerhalb des Berufes und des Gesundheitsystems insgesamt voranzutreiben. Für Metin Ergül ist dies ein weiterer Grund für den stetig wachsenden Erfolg des Kongresses. Der Geschäftsführer der Avoxa GmbH hat unter anderem deshalb mit seinem Kongressteam auch in diesem Jahr wieder ein attraktives Rahmenprogramm für die vortragsfreien Zeiten zusammengestellt.

Die Eröffnungsrede von Alexander Graf Lambsdorff, dem Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments und  Vorstandsmitglied der Organisation Atlantik-Brücke e. V., war bereits ein erster Höhepunkt. Der ausgebildete Diplomat informierte die Teilnehmer über drängende Probleme der EU wie den Umgang mit dem Brexit, den Beziehungen zum neuen US-Präsidenten Donald Trump und der Frage, wie es zwischen der EU und der Türkei weiter geht.  Die weiteren Angebote reichten vom klassischen Konzert mit den Preisträgern des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert über Exkursionen bis hin zu geführten E-Bike-Touren und dem morgendlichen pharmacon Lauftreff. „Ein weiteres Highlight war einmal mehr die pharmacon Dance Night am Mittwoch, die mit 250 Teilnehmern hoch oben auf Meran 2000 stattfand und bereits am Montag wieder komplett ausgebucht war. Unterstützt wurde das Rahmenprogramm von den Unternehmen QuintilesIMS (Konzert) sowie ADG (Dance Night). Ausgebucht war schließlich auch die begleitende Ausstellung, bei der sich die Apothekerinnen und Apotheker eine Woche lang darüber informieren konnten, welche Unterstützung ihre Partner aus Industrie und Dienstleistungsunternehmen ihnen für die Erfüllung ihrer Aufgaben bieten können.

Dr. Andreas Kiefer, Metin Ergül und die Mitglieder des wissenschaftlichen Beirats der Bundesapothekerkammer sind davon überzeugt, dass diese Ergebnisse auch sehr gute Voraussetzungen dafür bieten, auch die internationalen Fortbildungskongresse des nächsten Jahres erfolgreich zu gestalten. Zum pharmacon Meran 2018 treffen sich Apothekerinnen und Apotheker aus ganz Deutschland in Meran vom 27. Mai bis 1. Juni 2018. Knapp fünf Monate vorher, nämlich vom 14. bis 19. Januar 2018, findet der pharmacon 2018 in Schladming statt.

 

Starkes Bekenntnis zu heilberuflicher Kompetenz2018-06-06T11:41:20+02:00

PZ-Innovationspreis 2017: Auszeichnung für Herzinsuffizienz-Medikament

PZ / Das bei Herzinsuffizienz eingesetzte Arzneimittel Entresto® von Novartis Pharma hat den 23. Innovationspreis der Pharmazeutischen Zeitung (PZ) erhalten. Entresto enthält eine Fixkombination aus den Wirkstoffen Sacubitril und Valsartan. Auf dem Fortbildungskongress Pharmacon in Meran verkündete Sven Siebenand, stellvertretender Chefredakteur der PZ, das Ergebnis. Insgesamt 32 neue Arzneistoffe aus dem Jahr 2016 standen der achtköpfigen Jury – bestehend aus Hochschulprofessoren des Faches Pharmazie und Offizinapothekern – zur Auswahl. Zudem hatten alle Apotheker die Möglichkeit, sich auf der Website der PZ an der Wahl des innovativsten Arzneistoffes zu beteiligen.

Insgesamt elf Substanzen aus dem Jahr 2016 erfüllen die Anforderungen an eine Sprunginnovation. „Diese Elf des Jahres ist breit aufgestellt“, betonte Siebenand. Neben einigen neuen Krebswirkstoffen befänden sich darunter unter anderem auch ein innovativer Antikörper bei Asthma und ein wichtiges neues Antidot. Am meisten überzeugte schließlich der supramolekulare Salzkomplex aus Sacubitril und Valsartan.

Herzinsuffizienz ist eine schwerwiegende, lebensbedrohliche Erkrankung. Rund zwei Millionen Menschen in Deutschland leiden daran. In Anbetracht einer älter werdenden Gesellschaft wird die Patientenzahl zukünftig voraussichtlich weiter zunehmen. „Die Markteinführung einer neuen Therapieoption bei Herzinsuffizienz ist daher sehr zu begrüßen“, sagte Siebenand. Ihm zufolge überzeugten besonders die Ergebnisse der Zulassungsstudie PARADIGM-HF mit mehr als 8000 Patienten. Die Studiendaten zeigen, dass das neue Medikament Patienten im Vergleich zur Therapie mit dem ACE-Hemmer Enalapril ein längeres und besseres Leben mit weniger Krankenhausaufenthalten ermöglicht.

„Die Wahl fiel auch aufgrund des neuen Wirkkonzeptes, der Kombination aus einem Neprilysin-Hemmer und einem Antagonisten am AT1-Rezeptor, auf Entresto“, so Siebenand. Erstmals werde mit einem Medikament die therapeutische Modulation des natriuretischen Peptidsystems bei der chronischen Herzinsuffizienz adressiert. Ferner hätten auch die schnelle Aufnahme in die Therapieleitlinien sowie die hohe Einstufung des Gemeinsamen Bundesausschusses in Sachen Zusatznutzen dazu beigetragen, dass Entresto als Sieger auserkoren wurde.

Dr. Michael Hemker, Geschäftsleiter Cardio-Metabolic Süd/West bei Novartis Pharma, nahm den Preis in Meran entgegen. Er zeigte sich erfreut, dass Entresto sich im Rennen um den unabhängigen Preis bei der Jury durchsetzen konnte und damit dessen Innovationscharakter gewürdigt wurde.

Die PZ ist die Zeitschrift der deutschen Apotheker. Sie wendet sich vor allem an Apotheker in öffentlichen Apotheken, im Krankenhaus, in der pharmazeutischen Industrie, in der Verwaltung und dem öffentlichem Dienst. Sie informiert über alle für die Berufsgruppe relevanten Entwicklungen in Pharmazie, Medizin, Wirtschaft und Gesundheitspolitik. Herausgeber ist die ABDA – Bundesvereinigung Deutscher Apothekerverbände. Die PZ erscheint in der Avoxa Mediengruppe Deutscher Apotheker GmbH, einem Tochterunternehmen der ABDA.

Foto: PZ/Müller
Dr. Michael Hemker (rechts) von Novartis Pharma und Sven Siebenand (links), stellvertretender Chefredakteur der PZ, bei der Übergabe des PZ-Innovationspreises.

PZ-Innovationspreis 2017: Auszeichnung für Herzinsuffizienz-Medikament2018-06-06T11:41:20+02:00

Frischer Wind für die Fortbildung

Eschborn/Schladming, 20.01.2017 – Der heute (Freitag) in Schladming beendete Winter-pharmacon hat seine herausragende Rolle im Fortbildungsjahr der Apothekerinnen und Apotheker erneut bestätigt. Mit 740 Teilnehmern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz konnte die 47. Internationale Pharmazeutische Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer ihr hervorragendes Vorjahresergebnis einstellen. Im Fokus des Wissenschaftlichen Programms standen die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Pharmakotherapie der Atemwegs- und HNO-Erkrankungen sowie zur Arzneimitteltherapiesicherheit. Hochkarätige Referenten sorgten mit erstklassigen Vorträgen und Seminaren für frischen Wind in der Fortbildung.

Dr. Andreas Kiefer freute es besonders, dass der Kongress erneut auch zahlreiche  junge Apothekerinnen und Apotheker sowie Pharmaziestudierende anzog. „Mit seinem exzellenten Programm, attraktiven Angeboten, der tollen steierischen Gastfreundschaft und günstigen Preisen bietet Schladming die besten Voraussetzungen für zukunftsorientierte Fortbildung“, erklärte der Präsident der Bundesapothekerkammer. Auch die durchweg positiven Bewertungen der Kongressbesucher zeigten, wie gut das Konzept angenommen wurde.

Nicht nur wegen der grandiosen Schneebedingungen für Skifahrer und Rodler sowie märchenhaft verschneiten Winterlandschaften für Wanderer bewerteten die Teilnehmer des pharmacon schließlich das Rahmenprogramm des diesjährigen Kongresses ausgesprochen positiv. Beim Bankenabend der Deutschen Apotheker- und Ärztebank bot der ehemalige Vorsitzende des Innenausschusses des Deutschen Bundestages, Wolfgang Bosbach, den Teilnehmern zu Beginn des Wahljahres in Deutschland eine exzellente Analyse der Situation im politischen Berlin. Wie beim anschließenden Empfang boten sich auch beim von ADG und Gollmann Kommissioniersysteme unterstützten und restlos ausverkauften Hüttenabend für über 300 Teilnehmer atmosphärisch einzigartige Gelegenheiten zum Gedankenaustausch und Networking. Mit 100 Personen nutzten mehr Aktive denn je die Chance, Schladming beim Nachtrodeln zu erleben. Der durch STADA geförderte Konzertabend stellte mit einer Mischung aus Musical, Jazz und Unterhaltungsmusik schließlich das dritte Highlight des diesjährigen pharmacon-Rahmenprogramms dar.

Einmal mehr überzeugte diese Mischung aus Wissenschaft und Networking die Teilnehmer des pharmacon. Viele wollen auch vom 21. bis 26. Mai 2017 zum Kongress in Meran kommen.  Dort dreht sich dann alles um Herz-Kreislauferkrankungen, Gastrointestinaltrakt und Tumortherapie. Und natürlich gibt es auch im Kurhaus an der Passa  wieder erstklassige Referenten – auch zum direkten Dialog. Der nächste Winter-pharmacon wird vom 14. bis 19. Januar 2018 in Schladming stattfinden.

 

Frischer Wind für die Fortbildung2018-06-06T11:41:22+02:00

pharmacon Meran weiter auf Wachstumskurs

850 Teilnehmer – zahlreiche junge Pharmazeutinnen und Pharmazeuten und ein begeisterndes Programm.

Eschborn/Meran, 27.05.2016 – Mit 850 Teilnehmern, unter Ihnen zahlreiche junge Apothekerinnen und Apotheker, ging heute (Freitag) der 54. Internationale Fortbildungskurs für praktische und wissenschaftliche Pharmazie der Bundesapothekerkammer (pharmacon) in Meran zu Ende. Damit wurde das bereits sehr gute Vorjahresergebnis nochmals übertroffen. Eine Woche lang drehte sich im Meraner Kurhaus alles um Schmerz, Geriatrie und Pädiatrie sowie um die zukünftigen Aufgaben der Pharmazie. TOP-Referenten boten hierzu mit erstklassigen Vorträgen und Seminaren einen hervorragenden Überblick über den aktuellen Stand der pharmazeutischen Wissenschaft.

Dr. Andreas Kiefer, Präsident der Bundesapothekerkammer, freut sich nicht nur über den stabilen Wachstumskurs des Kongresses. Für ihn ist auch besonders wichtig, dass erneut rund 150 Pharmaziestudierende oder Pharmazeuten im Praktikum aus Bonn, Düsseldorf, Frankfurt, Mainz, Münster sowie erstmals auch aus Tübingen nach Meran anreisten. Auch dies spreche für die wissenschaftliche Qualität der Fortbildung. „Die Pharmazie in Deutschland bereitet sich auf neue Zukunftsaufgaben vor. Dafür ist der  enge Austausch zwischen der Bundesapothekerkammer und den pharmazeutischen Universitätsinstituten besonders wichtig. So können wir sicherstellen, dass sich die Studierenden möglichst früh mit den Erfordernissen der praxisorientierten Offizinpharmazie vertraut machen. Die rege Beteiligung von Studierenden an den pharmacon Kongressen in Meran und Schladming zeigen, dass wir hier auf dem richtigen Weg sind“, erklärte der BAK-Präsident.

Für Metin Ergül ist es neben der erstklassigen Fortbildung auch die Möglichkeit zum intensiven Austausch mit Kollegen, die für stetig wachsende Teilnehmerzahl des Meraner Kongresses mit verantwortlich ist. Um hierfür optimale Voraussetzungen zu schaffen, hat der Geschäftsführer der Werbe- und Vertriebsgesellschaft Deutscher Apotheker mbH, die im Auftrag der Bundesapothekerkammer die pharmacon Kongresse ausrichtet, gemeinsam mit seinem Team ein attraktives Rahmenprogramm zusammengestellt. „Um allen Geschmäckern entgegen zu kommen, haben wir für die kongressfreien Zeiten unterschiedlichste Angebote entwickelt, die vom klassischen Konzert mit den Preisträgern des Bundeswettbewerbs Jugend musiziert über botanisch-wissenschaftliche Exkursionen bis hin zu geführten E-Bike-Touren reichen.“ Ein besonderes Highlight war die pharmacon Dance Night am Mittwoch, die mit 250 Teilnehmern hoch oben auf Meran 2000 einmal mehr komplett ausgebucht war. Wie gut „Eine Band namens Wanda“ mit den besten Hits aus den aktuellen Charts, 70er-Disco, Rock und Neuer Deutscher Welle bei den Gästen ankam, zeigt schon die Tatsache, dass sich die letzten Teilnehmer erst mit der Gondel um ein Uhr morgens auf den Weg zur Talstation machten. Unterstützt wurde das Rahmenprogramm von den Unternehmen Rausch (Konzert) sowie ADG und AVP (Dance Night). Bis auf den letzten Standplatz ausverkauft  war zudem die begleitende Kongressaustellung. Denn für die Unternehmen ist die Möglichkeit, eine ganze Woche lang mit ihren Kunden auch einmal ohne den Alltagsstress ins Gespräch zu kommen, eine einmalige Gelegenheit.

Dr. Andreas Kiefer und Metin Ergül sind sich einig, dass der pharmacon Meran 2016 rundum erfolgreich verlief. Die Kombination aus hochwertiger Fortbildung und attraktiver Freizeitgestaltung sowie das Zusammenkommen von Apothekern aller Altersstufen trage nicht nur zur Qualifizierung, sondern auch zum für die Zukunft so wichtigen Gemeinschaftsgefühl innerhalb des Berufes bei.

 

 

pharmacon Meran weiter auf Wachstumskurs2018-09-17T14:59:26+02:00

Wissenschaft und Networking aus einem Guss

Eschborn/Schladming, 22.01.2016 – Der heute (Freitag) beendete Winter-pharmacon ist weiter im Aufwind. Mit 740 Teilnehmern kamen fünf Prozent mehr Apotheker und Pharmaziestudierende aus Deutschland, Österreich und der Schweiz zur 46. Internationalen Pharmazeutischen Fortbildungswoche der Bundesapothekerkammer als im Vorjahr. Im Zentrum des wissenschaftlichen Programms standen die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse bei den Erkrankungen des Gastrointestinaltraktes und der Leber.

Dr. Andreas Kiefer freut es besonders, dass auch der Anteil junger Apothekerinnen und Apotheker unter den Kongressbesuchern weiter wächst. „Genau das wollten wir mit der Entscheidung zum Wechsel von Davos nach Schladming erreichen“, erklärt der Präsident der Bundesapothekerkammer. Dies lasse sich auch an konkreten Zahlen belegen. Den pharmacon Schladming besuchten 55 Studenten und rund 80 Apothekerinnen und Apotheker in den ersten Berufsjahren.

Jan Fahrenkrog-Petersen ist einer von ihnen. Der 27 jährige ist aus Berlin nach Schladming gereist. In der Hauptstadt verbringt er nach dem Pharmaziestudium in Frankfurt gerade sein praktisches Jahr in einer Krankenhausapotheke. Es sei „die Kombination von Ärzten, Praxisapothekern und Universitäts-Professoren als Referenten“, die er besonders gut finde. So würden die sehr aktuellen Themen aus verschiedenen Blickwinkeln abgebildet. „Man lernt immer wieder etwas Neues – auch oder gerade weil man gerade frisch von der Uni kommt“, lautet sein Fazit der Fortbildungswoche. Andere Teilnehmer wie zwei Apothekerinnen aus Dortmund (Mutter und Tochter) loben die erstklassigen Rahmenbedingungen zu moderaten Preisen. „Das ist hier bei gleicher Qualität deutlich günstiger als in Davos. Zudem ist Schladming auch besser erreichbar. Die Anreise mit dem Zug hat gut geklappt und war bei frühzeitiger Planung auch erfreulicherweise sehr günstig.“

Hervorragend bewerteten die Teilnehmer des pharmacon schließlich das Rahmenprogramm des diesjährigen Kongresses. Als Highlight erlebten mehr als 700 Besucher außergewöhnliche szenische Darstellungen bei der Lesung des Weltstars Klaus Maria Brandauer im Rahmen des Bankenabends der Deutschen Apotheker- und Ärztebank. Beim anschließenden Empfang boten sich wie beim von ADG unterstützten Hüttenabend für über 300 Teilnehmer atmosphärisch einzigartige Gelegenheiten zum Gedankenaustausch und zum Networking. 70 Aktive nutzen die Chance, Schladming beim Nachtrodeln und Nachtskifahren zu erleben. Der durch STADA geförderte Konzertabend war mit einer Mischung aus Musical, Chanson und Schlagzeug-Duo speziell auch für die Teilnehmer attraktiv, die sonst eher nicht zu den regelmäßigen Konzertbesuchern gehören.

Diese Kombination von Wissenschaft und Networking ist es, die den pharmacon auszeichnet. Viele der Kongressteilnehmer wollen auch vom 22. bis 27. Mai 2016 zum Kongress in Meran kommen. Im Kurhaus an der Passa dreht sich dann alles um Schmerz, Geriatrie und Pädiatrie. Und natürlich gibt es auch dort wieder erstklassige Referenten – zum „Anfassen“ und zum Dialog – genau wie in Schladming 2017. Dort wird der nächste Winter-pharmacon vom 15. bis 20. Januar stattfinden.

 

Wissenschaft und Networking aus einem Guss2018-06-06T11:41:26+02:00